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NBA monetarisiert Twitter

31. März 2009 | media-mirror

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Was Twitter bisher noch nicht geschafft hat, nämlich mit Twitter Geld zu verdienen, scheint bei der NBA bereits zu funktionieren.

Marc Cuban der Besitzer des amerikanischen Basketball-Vereins Dallas Mavericks ist für seine hitzigen Kommentare und Kritik an den Schiedsrichtern in der NBA bekannt. Dafür musst er bereits mehrere hunderttausend Dollar an Strafgelder zahlen.

2006 musste Cuban beispielsweise 250.000 Dollar bezahlen, als er die Schiedsrichter bei der Finalniederlage der Dallas Mavericks gegen die Miami Heat hart kritisiert hatte.

twitter_cubanVor kurzem nun musste Marc Cuban seinem Ärger wieder einmal Luft machen. Nach der Niederlage gegen die Denver Nuggets nutzte er dafür den Internet-Dienst Twitter, um sich über nicht gegebene Fouls zu beschweren. Hier ein kurzer Auszug aus seinem Twitter Account:

Erster Tweet post  (19:25 Uhr, 27. März 2009):

how do they not call a tech on JR Smith for coming off the bench to taunt our player on the ground ?

Zweiter Tweet (19:35 Uhr, 27. März 2009):

scary part of that play: Same crew chief from game in Denver where they missed call - last play of the game & 1st JRSmith/Wright issue.

Die NBA scheint dabei sehr genau zu verfolgen, wie und wo sich Cuban äußert. Zumindest wurde eine Strafe von 25.000 Dollar wegen der Äußerungen auf Twitter gegen ihn verhängt. Grundsätzlich kann man aber auch davon ausgehen, dass regionale und überregionale Medien das Thema aufgegriffen haben und die NBA so davon erfuhr.

Im folgenden noch kurz ein paar weitere Tweets von Cuban zu seiner Strafe, gewürzt mit ganz viel Ironie und Sarkasmus:

Dritter Tweed (28.März - 29. März 2009):

just found out got fined25k by nba.) nice

Vierter Tweed (28.März - 29. März 2009):

can’t say no one makes money from twitter now. the nba does )

Fünfter Tweed (30. März 2009):

how much fun would it be if it could twitter whatever i wanted during mavs game. Fun, but expensive :).

Sechster Tweed (30. März 2009):

Maybe I should set up an “incogtweeto” account. Think they would figure out it was me. Yeah, my lousy grammar would bust me :)

Grundsätzlich musste ich in letzter Zeit häufiger feststellen, dass auch die klassischen Medien immer öfter die Twitter Accounts von Prominenten verfolgen und die Infos dort für eigene Artikel verwenden - in der Regel jedoch ohne direkten Quellennachweis.

Tags: Community · Internet · Kopfschütteln · Marketing · Online-Marketing · Twitter

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