Ja ja die Finanzkrise. Die Autobauer haben es schwer und brauchen genauso finanzielle Unterstützung wie etliche Banken, Versicherungen und Immobilienunternehmen. Die beginnende Rezession und die trüben Aussichten die damit verbunden sind schlagen schwer aufs Gemüt der Mitarbeiter und sorgen für Angst und Schrecken in den Belegschaften.
In solchen Zeiten zeigt sich auch die Qualität des sogenannten Top-Managements. Geht man souverän mit diesen schlechten Zeiten um und rüstet die Firma für schlechte Zeite, stärkt die Mitarbeiter und entwickelt Vertrauen und Strategien, um finanziell den Fürtel enger zu schnallen und trotzdem weiterhin erfolgreich zu wirtschaften? Oder aber wählt man den Weg der Sueddeutschen Zeitung. Diese hat jetzt, wie das Handelsblatt Blog berichtet über einen Ressortleiter eine interne Mail verbreitet die den künftigen Abbau und damit verbunden einen erheblichen Brain Drain bei den Mitarbeitern zur Folge haben wird. Doch noch viel besser scheint die Geschäftsleitung nicht in der Lage bzw. nicht gewillte mannhaft genug zu sein, um die jeweiligen Kündigungen direkt auszusprechen. Daher wird jetzt bereits durch die Blume den Mitarbeitern nahegelegt, sich doch einen neuen Job zu suchen. Das ist besonders perfide oder zeugt für absolute Defizite in der Mitarbeiterführung.
Und wie sollen die Mitarbeiter damit jetzt umgehen?
Denkt bei der Sueddeutschen in der Verlagsleitung wirklich noch irgendjemand daran, dass die Mitarbeiter morgen für morgen aufstehen werden, um motiviert ihren Job zu erledigen? Nein, wie Thomas Knüwer passend feststellt, werden die besseren Mitarbeiter einen neuen Job leichter finden als die schlechteren und damit einher wird ein erheblicher Qualitätsverlust bei der Sueddeutschen gehen. Doch scheinen Einsparmaßnahmen das einzige Mittel zu sein, die die Geschäftsleitung beherrscht. Schade Sueddeutsche!!!
Die Orginal-Mail gibt es im Handelsblatt-Blog
via: blogaboutjob













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