My Media Mirror

Das private Weblog von Benedikt Bambach und Stefan Beitz

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Neu in Minga

2. März 2008 | Benedikt

| 1 Kommentar |

Grüß Gott! Zum 1. Februar bin ich aus dem beschaulichen Saarland in Bayerns pulsierende Hauptstadt München aufgebrochen und jetzt als Trainee Online Marketing bei TravelScout24 tätig.
Nach einem Monat “Minga” ist es endlich Mal Zeit, ein paar Eindrücke festzuhalten, während draußen Emma noch vor sich hin pustet und die Kommunalwahl über die Bühne geht.

A propos Kommunalwahl: die erste Post, die ich in meinem neuen Briefkasten fand, war ein Flyer der CSU - willkommen in Bayern! Teilweise schlägt die Kommunalwahl hier seltsame Blüten: Gestern fuhr am späten Nachmittag sogar ein Lautsprecherwagen durch die Straßen meines Wohnviertels, krächzte allerdings so unverständlich, dass mir die beworbene Partei doch glatt entging. Auch bemerkenswert ein CDU-Plakat, dass den Wähler mahnte: “Wer SPD und Grüne wählt, bekommt den Obi-Baumarkt in Daglfing!” - einem Saarländer ist natürlich vollkommen unverständlich, was an einem Obi-Baumarkt so schlimm sein könnte… da besteht noch Recherchebedarf. Die größten Skandale schreien einem dafür jeden Morgen diverse Boulevardblätter schon an der Bushaltestelle vorm Haus entgegen.

Fernab vom Politischen habe ich mittlerweile auch ein wenig von München gesehen, u.a. den Englischen Garten nebst Surfbegeisterten auf dem Eisbach, das Münchner Messegelände im Rahmen der Caravan-, Boot- und Reisenmesse C-B-R (quasi Bildungsprogramm für die Zeit bei TravelScout24:-)) sowie Teile der Innenstadt und der sehr schönen Isarauen. Auch den Münchner Landtag habe ich von außen bereits bewundern dürfen, und trotz der Baustelle dort kann man irgendwie verstehen, warum Edmund Stoiber kein allzu großes Bedürfnis hatte, nach Berlin zu wechseln.
Übrigens wurde der neue Erzbischof von München Reinhard Marx (zuvor Bischof in Trier) hier mit kräftiger Blasmusilk vor der Frauenkirche empfangen, während ich (ebenfalls früher Trier, allerdings Uni) eher still und heimlich Einzug gehalten habe - was angenehmer ist, kann jeder für sich entscheiden.
An die Blasmusik gewöhnen durfte ich mich dann schon mal beim Starkbierfest auf dem Nockherberg, die Gewöhnung bedurfte allerdings doch einer “Moaß”. Immerhin hab ich das ebenso unbeschadet überstanden wie das DFB-Pokal-Derby Bayern gegen 1860, das ich aber nur am Fernsehen mitverfolgt habe.

Fazit: München wirkt bislang tatsächlich wie eine aus vielen Dörfern zusammengewachsene Großstadt, es gibt noch viel zu entdecken, und sicher wird die ein oder andere bayrische Eigenheit noch einen Beitrag im Media Mirror nach sich ziehen:) In diesem Sinne: Servus!

Tags: Kopfschütteln · Medien und Politik

1 response so far ↓

  • 1 media-mirror // Mär 4, 2008 at 11:35

    So lange du dich da “unten” nicht einer bayrischen Kopfwäsche unterziehen lässt :-)

    Ansonsten freut es uns, dass es Dir scheinbar gut geht, du dich nun Magister Artium nennen darfst und dass die Moaß wenigsten zu schmecken scheint.

    Grüße,

    Stefan

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