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Akuma - Musik-Download mit interaktivem Charakter

3. September 2007 | media-mirror

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Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag. (Mehr Informationen)


Akuma LogoOnline-Musikdienste, die Musik als Download-Version betreiben, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Nach und nach wird die klassische CD immer mehr in den Hintergrund verbannt. Die digitale Verbreitung ist schon jetzt dabei, nach Verkaufszahlen den CD-Absatz zu überflügeln.

Dennoch gibt es auch im Bereich des legalen Downloads von Musik Dinge, die die Nutzer einschränken und damit den Musikgenuß stören. In diesem Zusammenhang hat vor allem der Begriff DRM - als Abkürzung für Digital Rights Management - eine große Bedeutung erlangt. Viele Betreiber von Download-Portalen - und vor allem die Plattenlabels - wollten so die unbegrenzte Verbreitung ihrer Musik verhindern.

Doch der Trend zeigt mittlerweile wieder in Richtung freier Musik - einen interessanten Ansatz folgt in dieser Beziehung der Anbieter Akuma. Bei Akuma handelt es sich um eine Online-Plattform auf der man im Moment ca. 600.000 Songs zum Download auswählen kann. Da sich große Plattenfirmen in der Regel noch mit der Freigabe ihrer Musik schwer tun, liefert Akuma frische Ware von vorwiegend kleineren Independent-Labels, die die Zeichen der Zeit und die Potentiale des Online-Vertriebes bereits erkannt haben. Doch dieses Angebot, das Songs bereits ab 0,80 Euro und Alben ab 4,49 Euro bzw. Maxi-CDs ab 1,99 Euro anbietet, ist nicht das einzige Feature das Akuma von anderen Anbieter unterscheidet.

Neben einer geplanten Aufstockung auf 1.000.000 Songs in der nächsten Zeit und der Festlegung auf das MP3-Format kann Akuma eine große Zielgruppe ansprechen. Vorbei sind damit die Zeiten in denen der MP3-Player mit dem Format der Musik zusammenpassen musste. Bitraten ab 192 kBit/s bis 320 kBit/s sind sehr ordentlich und erlauben einen angenehmen Musikgenuß.

Doch das wohl größte Potential von Akuma steckt in seinem interaktiven Angebot an die Nutzer. Denn neben der Funktion als Download-Portal kann auf Akuma getaggt (Tags werden auch von Last.fm übernommen), Musik gehört, bewertet, rezensiert und kommentiert werden. Praktisch alle Features einer funktionierenden Online-Community werden geboten. Sogar ein Promo-Musik-Video-Dienst wurde unter dem Namen akumaTV integriert.

Im Folgenden möchte ich das Angebot etwas genauer unter die Lupe nehmen:

Die Idee von Akuma einen Download-Dienst mit einer aktiven Community zu verknüpfen finde ich ausgesprochen gut. Damit hat man das Potential die Nutzer auf den eigenen Seiten zu halten und währenddessen den Kontakt mit dem “Hauptgut - der Musik - aufrecht zu erhalten. Auch den Umfang der angebotenen Musiktitel solle ausreichen, um viele interessierte Nutzer auf die eigene Seite zu ziehen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Besonderheiten der Community:

  • Nur MP3-Dateien im Sortiment
  • Viel Musik jenseits der Charts
  • Voll kompatibel zu Linux, Mac und Windows
  • Kompatibel zu allen MP3-Playern
  • Musikempfehlung auf Basis von Last.fm integriert

Die Community bietet alle Funktionen, die es braucht um Musik erfolgreich auch zu verkaufen. Leider erfüllt das Design der Seite diese Ansprüche für mich nicht. Gerade in Zeiten von Web 2.0 erscheint mir das Design zu bieder. Der hellgrüne Hintergrund wirkt blass, auch das Logo bietet wenig überraschendes. Darüber hinaus sind auch die Navigations- und sonstigen Funktionselemente eher unscheinbar.

Meiner Meinung nach müssten folgende Punkte verbessert werden, um die Community noch lebendiger zu machen:

Die Kategorisierung der Genres sollte auffälliger designed werden. Nur schwarzer Text auf grünem Hintergrund wirkt langweilig. Gleiches gilt für die Tagwolke. Diese sollte auffälliger werden. Eventuell könnte man hier - wie bei anderen Web 2.0-Seiten üblich - mit weißen Hintergründen und der Ajax-Technologie arbeiten.

Darüber hinaus ist der Musik-Player meiner Meinung nach zu unscheinbar. Auch hier sollte man sich eher an Referenzen wie etwa Last.fm oder Pandorra orientieren. Außerdem störend ist die große tiefe der Seite auf der Mann “meterweit” scrollen muss, um etwa Musik zu bewerten, zu kommentieren oder zu taggen.

Tolle Funktionen hingegen stellen die Möglichkeit zur Erstellung eigener Cover direkt auf Akuma dar. Dort kann man dann auch gleich seine Tracklisten automatisch generieren und ausdrucken lassen.

Meiner Meinung nach hat Akuma sehr viel Potential: Auch wenn einige Dinge am Design noch zu verbessern sind, bietet Akuma alles um auch bei den Nutzern Erfolg zu haben. Dazu gehören Songs in guter MP3-Qualität, eine gute Song-Basis und interaktive Elemente, die die Nutzer auch auf der Seite unterhalten und eine Zusatzfunktion bieten.

Akuma ist ein Produkt der H² media factory GmbH mit Sitz in Bonn. Von der gleichen Firma stammt das Technik-Online-Magazin www.netzwelt.de.

Tags: Community · E-Commerce · Internet · Marketing · Trigami · Web 2.0

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