Dass es nicht immer nur positiv ist - vor allem für die Mitarbeiter - wenn Großkonzerne durch Zukäufe und Übernahmen gebildet werden, zeigt der aktuelle Fall von ProSiebenSat1. Laut Insidern sollen nach dem Zusammenschluss mit der Sendergruppe SBS 200 Stellen bei der Fernsehgruppe auf der Streichliste stehen. Vor allem die Sendestandorte Berlin mit den Sendern Sat1 und N24 seien betroffen.
Dabei scheint der Anspruch bezüglich Informationen und seriösen Nachrichtenmagazinen noch weiter gesunken zu sein als bisher. Jetzt sollen zahlreiche der Nachrichten- und Informationssendungen wegfallen, wovon ca. 60 Mitarbeiter betroffen wären. Haupgrund sei der Renditedruck der von den Eignern der Unternehmensgruppe - den Finanzinvestoren KKR und Permira - ausgeübt wird.
In den kommenden Tagen sollen Betriebsrat und Mitarbeiter über die Abbaupläne informiert werden. Außerdem soll über Kürzungen und Sozialüpläne verhandelt werden. Unterdessen befindet sich Sat1 wohl auch in Verhandlungen mit seinem Anchorman Thomas Kausch, der nach Informationen der SZ sein Büro bereits geräumt habe und in einen zweiwöchigen urlaub aufgebrochen sei.
Bei der Sendergruppe gibt es ca. 3500 beschäftigte Mitarbeiter, die nun Opfer des Zusammenschlusses und der ehrgeizigen Pläne werden, die RTL Gruppe als Marktführer von ihrem Thron zu stoßen. Gleichzeitig wird in den Konzernzentralen kein gedanke daran verschwendet, dass die Kürzungen an Informations- und Qualitätssendungen einen Profilverlust bedeuten, der aus der Sendergruppe und den zahlreichen Sendungen einen Marktplatz mit lauter Marktschreiern machen wird. Wahrscheinlich in Zukunft mit immer weniger Zuschauern. Zurecht!
via: Manager-Magazin













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1 Doping-Coverage live bei Sat1 - So wird der Radsport niemals sauber! : My Media Mirror // Jul 19, 2007 at 15:23
[...] ProSiebenSat1 treibts zu weit! [...]
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